Christdemokratische Auslese

Der innenpolitische Wahlkampf rückt immer näher und aus der Mottenkiste der ewig gestrigen Figuren greift man tief hinein, mitten in die nächste verdrängte Scheiße.  Alle vier Jahre das Unwort “ Leitkultur “ in den Mund zu nehmen. Die Figuren um Horst Seehofer und der oberste Innenguru Thomas de Maizière in einheitlichen Lippenbekenntnissen, in zehn Thesen verpackt.  

Die Opposition greift nach dem Strohhalm, der Koalition hilflose Floskeln vorzuwerfen ist verständlich will man Rechts nicht unnötig befeuern, die Wahlkampfoper für September ist eröffnet. Der Wähler, dass einzelne Individuum steht im Vordergrund der zehn Thesen die sehr patriotisch ausgelegt sind.

Patriot der sein Vaterland liebt, Nationalist der seinem Vaterland Schäden zufügt. Das allerdings sind aufgesetzte Phrasen die noch nie Gutes bewirkt haben in der deutschen Geschichte. Begriffe der alten Zeit, der Einzelne schon längst diese Phrasendrescherei nicht mehr hören will und nicht mehr bevormunden läßt. 

Die einfachste Regel ist ein freundliches Miteinander und gegenseitiger Respekt des Gegenüber. Sicherlich nicht immer nur einfach zu beherzigen im Alltag oder aufgeladener innenpolitischer Konfrontation. Das Volk braucht keine Bibel der schwammigen Leitkultur, dass Volk braucht ein sicheres Einkommen wovon man leben kann, eine sichere Rente für den letzten Lebensabschnitt, Wohnraum der sozial gestaffelt und bezahlbar ist von einer Arbeitsstelle. 

Klassenkampf – Soziale Verantwortung

Die soziale Frage steht vorrangig an, sollte das Wahlkampfthema jetzt und 2017 sein. Der bisherige Kurs dieses Systems ist nicht länger haltbar. Die nächste Bankenkrise, siehe Italien, steht im Mittelpunkt der politischen Bühne und das Spiel um Börse, Kapitalmarkt und Pfründe der Unternehmer ist eröffnet, die Karten neu gemischt. Dem €urokurs in der Union droht eine neue Abwertung, dies betrifft jeden von uns.

Die soziale Frage muss jetzt neu gestellt werden, der Mensch im Mittelpunkt stehen, statt nur den Abstiegsängsten in der Gegenwart und Zukunft ausgesetzt zu sein, statt nur die parlamentarische Demokratie zu verteidigen, statt sich nur zu unterwerfen und alles als gegeben hinzunehmen. 

Die soziale Frage stellen, dass heißt auch Verantwortung zu übernehmen, einer neu gewählten Regierung den Auftrag zu erteilen den Menschen im Mittelpunkt zu sehen, sich gegen das jetzige System zu stellen, dem System der Banken und der Unternehmerverbände die politisch die Marschrichtung bis ultimo bestimmt haben eine klare Absage zu erteilen.

Die Sozialdemokraten, Die Linke und Bündnis 90/ Grüne müssen ihre Grabenkämpfe endlich beenden, ihre Differenzen auf Gemeinsamkeiten abklopfen, Gemeinsamkeiten die es in der Geschichte Deutschlands gegeben hat. Der Klassenkampf war eine Bastion, übergreifend sozial – ökonomisch erträgliche Voraussetzungen für den Menschen zu schaffen. Ein Bündnis aus Rot-Rot-Grün, wie in diesen Tagen immer mal beteuert, nur dann eine Chance wenn dem Wähler klargemacht, dass  dies der neue Weg aus einem zerfahrenden ungerechten System ist.

Die soziale Frage stellen, dass heißt auch das die Wähler eine Verantwortung haben, Abstiegsängste nicht als gegebenes Schicksal zu akzeptieren, politischer Abstinenz abzuschwören, ein ungerechtes unsoziales System eine klare Absage zu erteilen, die Straße zu nutzen für einen lautstarken Protest bis zum Widerstand, Systemreinigend.