Schreiben ist eine Waffe

Die Internationale Journalisten-Förderation ( IFJ ) , Reporter ohne Grenzen und Wikipedia haben Listen veröffentlicht über getötete Journalisten. Die Anzahl der schreibenden Zunft getöteten, auch inhaftierten, ist erschreckend. Wollte man diese Listen zusammenfassen wäre mehr als ein Terabyte Speicherplatz nötig.

Ermordet oder Inhaftiert, der Öffentlichkeit für immer entzogen. Schreiben ist eine Waffe, das mächtige Werkzeug aller Medienschaffenden, dabei wäre auch das gesagte Wort der verschiedensten Radiostationen nicht auszuklammern da dies nicht der ganzen Wahrheit genüge täte.

Recherchen die Wahrheiten ans Licht der Öffentlichkeit bringen, ob geschrieben oder gesagtes, ein Fallbeil der Karriere aller Eliten. Den machtbesessenen Eliten aus Politik und Wirtschaft den Angstschweiß ins Gesicht treibend ihre Ämter zu verlieren durch gerichtliche Verurteilung oder Absetzung.

Der jüngste Fall, die bestialische Ermordung in einem saudischen Konsulat, in der Türkei, Jamal Khashioggi. Ein sachlicher Kritiker des saudischen Königshauses. Die Psychopathen, einer fünfzehnköpfigen Truppe eingeflogenen von irgendwo her, angesetzt auf einen Mann des Wortes.

Es mutet etwas merkwürdig an das ausgerechnet die türkische Polizei der Zutritt in das saudische Konsulat gelang, diese Konsulate haben eines gemeinsam in aller Welt, Hoheitsgebiet des jeweiligen Staates. 

Es ist sehr bedenklich das, nachdem der Fall öffentlich bekannt, der Zutritt nach Renovierung der Räumlichkeiten des Konsulates gewährt, alle Spuren sind so beseitigt.

Es kann sich keiner dessen entziehen, ausgerechnet R.-T. Erdogan profiliert sich als Anwalt des ermordeten Journalisten, Jamal Khashioggi, weil diese blutige Tat in seinem Istanbul geschah. Die offene Feindschaft zwischen Saudi Arabien und der Türkei ist kein Geheimnis.

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DITIP und Erdogan´s Geheimdienst

Ditip – Zentralmoschee im Kölner Stadtteil „Ehrenfeld“ seit Sonntag, den 30.09.18, feierlich eingeweiht, allerdings der Verlauf ganz anders als die Initiatoren es erhofft hatten. Der große Bahnhof für den türkischen Präsidenten blieb auf ein Mittelmaß beschränkt, den Anhängern des ihrigen Führers blieb Versammlung direkt vor der Kölner Moschee verwehrt,  Sicherheitskonzept zu spät eingereicht hieß es von deutscher Seite. Die deutschen Kommunalpolitiker blieben dieser feierlichen Eröffnung fern.

Die fanatischen Anhänger reagierten teils aggressive gegen die Entscheidung der Sicherheitszone der deutschen Polizei und der deutschen Kommunalpolitik. Jene Anhänger des türkischen Präsidenten entfernen sich von der Demokratie, die Moscheen, nicht nur in Köln, sind Brutstätten des Kampfes gegen westliche Demokratien, in Deutschland, in ganz Europa. Erdogan verkündete nach dem gescheiterten Putsch in seinem Land, dass die Moscheen ihre Kasernen seien und Muslime die Soldaten des türkischen Volkes, uneingeschränkt wo in Europa die Moscheen stünden.

Ditip ist, trotz aller Kritiker die für diese Aussage teilweise in den türkischen Gefängnissen einsitzen, der verlängerte Arm Ankaras und des türkischen Geheimdienstes. Die Anti-Terror-Operationen des Landes zielen darauf ab jeden Kritiker des Erdogan-Regimes, Opositionelle im Innern und außerhalb des Landes zu verfolgen. Der operative Vorgang beinhaltet die vollständigen Angaben von Regimegegnern, bei Einreise in die Türkei ist die Verhaftung, gar Verschleppung und Folter so sicherer Tatbestand.

Fazit des Staatsbesuches an den vergangenen drei Tagen, vom 28.-30. September 2018, Bundespräsident Steinmeier bließ dem türkischen Ehrengast mit Nachdruck den Marsch über das was nicht verbindet, viele Parlamentarier blieben diesem Staatsakt im Schloss Bellevue fern, mit Kanzlerin Merkel kam es nicht zur Verbrüderung, Einweihung der Moschee in Köln ohne großen Zirkus und fernab deutscher Beteiligung, zuguterletzt begleitet von zahlreichen Protesten auf der Straße und im Blätterwald.

Staatsbesuch in Deutschland

Bundespräsident Steinmeier hat tatsächlich die Traute für den türkischen Präsidenten, R.- T. Erdogan, den roten Teppich auszurollen. Vom 27. bis zum 29. September findet der Staatsbesuch des türkischen Faschisten in Deutschland statt.

Die Einladung, vom Bundespräsidenten Steinmeier ausgesprochen, ein harter Faustschlag ins Gesicht für alle politischen Gefangenen, inhaftierten, in der Türkei. Ein Staatsoberhaupt das einen Schurken hofiert, mit allen Ehren empfängt, ist demokratisch gesehen untragbar.

Diesen Staatsbesuch zu vereiteln, zumindest mit Widerstand der Straße etwas entgegenzusetzen, dies ist keine Frage, dies wäre die richtige Antwort auf diesen unsäglichen Ansinnen eines Staatsoberhauptes.

Alle Menschen die diesen Staatsbesuch vereiteln wollen sind dazu aufgerufen diesem Staatswalzer mit Widerstand der Straße ein Ende zu setzen. Organisationen von Menschenrechtsgruppen, Organisatoren von Linken Gruppierungen und Alle die diesen Widerstand für gegeben, für die richtige Entscheidung halten.

Organisiert den Widerstand, den Protest der Straße, macht endlich Schluss mit der Doppelmoral der deutschen Regierung und Ihres Staatsoberhauptes die diesen roten Teppich im September ausrollen wollen für einen Faschisten !