Schreiben ist eine Waffe

Die Internationale Journalisten-Förderation ( IFJ ) , Reporter ohne Grenzen und Wikipedia haben Listen veröffentlicht über getötete Journalisten. Die Anzahl der schreibenden Zunft getöteten, auch inhaftierten, ist erschreckend. Wollte man diese Listen zusammenfassen wäre mehr als ein Terabyte Speicherplatz nötig.

Ermordet oder Inhaftiert, der Öffentlichkeit für immer entzogen. Schreiben ist eine Waffe, das mächtige Werkzeug aller Medienschaffenden, dabei wäre auch das gesagte Wort der verschiedensten Radiostationen nicht auszuklammern da dies nicht der ganzen Wahrheit genüge täte.

Recherchen die Wahrheiten ans Licht der Öffentlichkeit bringen, ob geschrieben oder gesagtes, ein Fallbeil der Karriere aller Eliten. Den machtbesessenen Eliten aus Politik und Wirtschaft den Angstschweiß ins Gesicht treibend ihre Ämter zu verlieren durch gerichtliche Verurteilung oder Absetzung.

Der jüngste Fall, die bestialische Ermordung in einem saudischen Konsulat, in der Türkei, Jamal Khashioggi. Ein sachlicher Kritiker des saudischen Königshauses. Die Psychopathen, einer fünfzehnköpfigen Truppe eingeflogenen von irgendwo her, angesetzt auf einen Mann des Wortes.

Es mutet etwas merkwürdig an das ausgerechnet die türkische Polizei der Zutritt in das saudische Konsulat gelang, diese Konsulate haben eines gemeinsam in aller Welt, Hoheitsgebiet des jeweiligen Staates. 

Es ist sehr bedenklich das, nachdem der Fall öffentlich bekannt, der Zutritt nach Renovierung der Räumlichkeiten des Konsulates gewährt, alle Spuren sind so beseitigt.

Es kann sich keiner dessen entziehen, ausgerechnet R.-T. Erdogan profiliert sich als Anwalt des ermordeten Journalisten, Jamal Khashioggi, weil diese blutige Tat in seinem Istanbul geschah. Die offene Feindschaft zwischen Saudi Arabien und der Türkei ist kein Geheimnis.

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U4-Bahntrasse – Bürger begehren auf 

Die Anwohner der Manshardtstraße und angrenzender Straßen sind in heller Aufregung über das nahende HVV-Planfeststellungsverfahren. Das jetzige vertraute Erscheinungsbild einer Baumallee wird der Vergangenheit angehören, alle Bäume und Sträucher sind Opfer der Säge, der Sauerstoff zum Atmen wird dem Bezirk-Horn entzogen. 

Alles für Prestige der HVV, einer U4-Bahn-Trasse mit 2 Stationen, Stoltenstraße und Dannerallee.
Wir befürworten die Anschaffung moderner Hybridbusse und zu Stoßzeiten eine andere Taktung des Busverkehrs in der Horner Geest, statt Kahlschlag der „Horner Geest“, statt Steuergeldverschwendung ungeahnten Ausmaßes.
Die Lebensqualität der Anwohner durch die 7jährige Bauphase stark eingeschränkt. Schlafentzug des Arbeiters die Nachtschicht und Spätschicht verrichten. Gesundheitliche Schädigungen des Gehörs durch den permanenten Baulärm. Psychische Belastungen die den Pegel der Gereiztheit erhöhen.

 Körperliche Belastungen für alle älteren Menschen die auf zusätzliche Hilfen angewiesen sind.

Wertverlust einzelner Immobilien in der Umgebung und angrenzenden Wohnbereiche. Die offene Bauphase enthält Unkalkulierbarkeit der Risiken, es könnten an Gebäuden kleine Risse entstehen, Absenkung des Erdreichs in unmittelbar der geplanten U4-Bahn-Trasse wäre auch möglich. Verkehrsbehinderungen durch Umleitungen während der Bauphase, der Weg zum Arbeitsplatz mit PKW und Busverkehr zum Geduldspiel.

Der Verkehrsverbund-HVV plant Ende 2019 die U4-Verlängerung-Horner Geest, Stationen sind Stoltenstraße und Dannerallee, Kostenpunkt beläuft sich auf 465 Millionen €uro, so der derzeitige Kenntnisstand. 

Prestigeobjekte zu verwirklichen sind letztendlich immer teurer geworden, letztendlich zählt der Steuerzahler die Differenz durch, wie jedes Jahr zu erwartende Erhöhung in der Verkehrsbeförderung.

Das Einkaufszentrum, EKZ-Manshardtstraße, war noch nie reich an Attraktionen. Konnte in Erfahrung bringen das einige Inhaber zum Ende 2018 gekündigt werden. Der Schuster, Remis Kneipe und die Spielhalle, dies ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Die Bäckerei Hornung, schon eine feste Institution für alle Horner, bleibt erhalten.

Die Initiative von I. Jansen und Dr. H.-D. Schneekloth ist lobenswert für Hamburg-Horn. Unter der Blogseite : rettethorn.wordpress.com, können sich alle Interessierte näher über das Vorhaben informieren. Nächstes Treffen im Stadtteilhaus „Horner Freiheit „, am 30. Oktober 18, um 18:30 Uhr.

DITIP und Erdogan´s Geheimdienst

Ditip – Zentralmoschee im Kölner Stadtteil „Ehrenfeld“ seit Sonntag, den 30.09.18, feierlich eingeweiht, allerdings der Verlauf ganz anders als die Initiatoren es erhofft hatten. Der große Bahnhof für den türkischen Präsidenten blieb auf ein Mittelmaß beschränkt, den Anhängern des ihrigen Führers blieb Versammlung direkt vor der Kölner Moschee verwehrt,  Sicherheitskonzept zu spät eingereicht hieß es von deutscher Seite. Die deutschen Kommunalpolitiker blieben dieser feierlichen Eröffnung fern.

Die fanatischen Anhänger reagierten teils aggressive gegen die Entscheidung der Sicherheitszone der deutschen Polizei und der deutschen Kommunalpolitik. Jene Anhänger des türkischen Präsidenten entfernen sich von der Demokratie, die Moscheen, nicht nur in Köln, sind Brutstätten des Kampfes gegen westliche Demokratien, in Deutschland, in ganz Europa. Erdogan verkündete nach dem gescheiterten Putsch in seinem Land, dass die Moscheen ihre Kasernen seien und Muslime die Soldaten des türkischen Volkes, uneingeschränkt wo in Europa die Moscheen stünden.

Ditip ist, trotz aller Kritiker die für diese Aussage teilweise in den türkischen Gefängnissen einsitzen, der verlängerte Arm Ankaras und des türkischen Geheimdienstes. Die Anti-Terror-Operationen des Landes zielen darauf ab jeden Kritiker des Erdogan-Regimes, Opositionelle im Innern und außerhalb des Landes zu verfolgen. Der operative Vorgang beinhaltet die vollständigen Angaben von Regimegegnern, bei Einreise in die Türkei ist die Verhaftung, gar Verschleppung und Folter so sicherer Tatbestand.

Fazit des Staatsbesuches an den vergangenen drei Tagen, vom 28.-30. September 2018, Bundespräsident Steinmeier bließ dem türkischen Ehrengast mit Nachdruck den Marsch über das was nicht verbindet, viele Parlamentarier blieben diesem Staatsakt im Schloss Bellevue fern, mit Kanzlerin Merkel kam es nicht zur Verbrüderung, Einweihung der Moschee in Köln ohne großen Zirkus und fernab deutscher Beteiligung, zuguterletzt begleitet von zahlreichen Protesten auf der Straße und im Blätterwald.

Staatsbesuch in Deutschland

Bundespräsident Steinmeier hat tatsächlich die Traute für den türkischen Präsidenten, R.- T. Erdogan, den roten Teppich auszurollen. Vom 27. bis zum 29. September findet der Staatsbesuch des türkischen Faschisten in Deutschland statt.

Die Einladung, vom Bundespräsidenten Steinmeier ausgesprochen, ein harter Faustschlag ins Gesicht für alle politischen Gefangenen, inhaftierten, in der Türkei. Ein Staatsoberhaupt das einen Schurken hofiert, mit allen Ehren empfängt, ist demokratisch gesehen untragbar.

Diesen Staatsbesuch zu vereiteln, zumindest mit Widerstand der Straße etwas entgegenzusetzen, dies ist keine Frage, dies wäre die richtige Antwort auf diesen unsäglichen Ansinnen eines Staatsoberhauptes.

Alle Menschen die diesen Staatsbesuch vereiteln wollen sind dazu aufgerufen diesem Staatswalzer mit Widerstand der Straße ein Ende zu setzen. Organisationen von Menschenrechtsgruppen, Organisatoren von Linken Gruppierungen und Alle die diesen Widerstand für gegeben, für die richtige Entscheidung halten.

Organisiert den Widerstand, den Protest der Straße, macht endlich Schluss mit der Doppelmoral der deutschen Regierung und Ihres Staatsoberhauptes die diesen roten Teppich im September ausrollen wollen für einen Faschisten !

Gradwanderung

Wir leben in unruhigen Zeiten, wir leben in einer relativ jungen Demokratie. Eigentlich befindet sich Deutschland auf einer Gradwanderung. Seit mehreren Jahren bestimmt nur eine Richtung, dass Diktat eines Kuschelkurses die die Regierung von oben herab dem Volk diktiert. Die am Anfang im Koalitionspapier festgehaltenen Kriterien eines gemeinsamen Programms zum größeren Teil nie umgesetzt.

Die Entfernung zum eigenen Volk ist spürbar angewachsen, nimmt Formen des konstruktiven Misstrauens in der Masse an. Rentner und die die irgendwann in Rente gehen wird es zunehmend erschwert ein “ Leben in Würde “ zu führen. Die steigende Armut hat viele Gesichter. Mietsteigerungen statt soziale geförderter Wohnungsbau und Vergabe. Die von EZB verordnete Null-Zinspolitik verhindert die Ansparung im Alter, Bankenrettung ist den Finanzies wichtiger als das Geld des kleinen Mannes. Schulen die unser Nachwuchs besucht sind in einem maroden Zustand und der Hinweis sei Ländersache stoppt jede Bedürftigkeit. Die marode Infastruktur, Straßen-Brücken-Wohnblocks, dafür werden kaum finanzielle Mittel bewilligt. Stattdessen für Waffenlieferungen ist genügend Geld vorhanden mit der Folge von Auslandseinsätzen die dem Steuerzahler mit Unsummen belasten. Die Menschen flüchten vor Krieg und Armut in das Herz Europas und Spalten die Gesellschaft in verschiedene Lager, von der Willkommenskultur bis zur Ablehnung.

Der gemeinsame Konsenz geht verloren. Kostenexplosion die auf die Gesellschaft abgewälzt zu fatalen Entwicklungen führt. Die Angst vor dem Kollaps, dass das soziale Einrichtungen nicht mehr stemmen können, treibt den Zusammenhalt auseinander,  Auseinanderdriften in den Ballungszentren ist spürbar.

Kölner Sylvesternacht war der Anfang und Chemnitz nicht das Ende, vielmehr die Spitze des Eisbergs. Eine neue Bewegung in diesen Tagen, Startschuss am 04. September, ist der Auftakt einer außerparlamentarischen Opposition der Straße zum Gegenpol des demokratischen Parlamentes. Die Sammlungsbewegung “ aufstehen.de “ versteht sich als demokratischer Widerstand um die jetzigen Verhältnisse in Deutschland zu ändern.

Einige ältere Personen kennen Ulrike Meinhoff noch, ehemalige Kolumnistin der Zeitschrift “ Konkret „, leider verbunden mit dem politischen Herbst. Ihre Aussage : “ Wer keinen Zugang zu den öffentlichen Medien hat, nicht dauerhaft sich dann  äußern kann in der Öffentlichkeit zu dängenden Themen, für die bleibt dann nur die Straße der einzige Ort des öffentlichen Protestes und des damit verbundenen Widerstandes „, diese Aussage ist nachwievor Aktualität in diesen Tagen.

AGIT 201 / Online-Redaktion

AGIT 201  / Online-Textredaktion
Themen die unter den Nägeln brennen, in Deutschland und Europa.

Offen aussprechen was zwischen den Zeilen steht, Nachrichten in Wort und Bild kritisch sehen und bewerten !

Worte sind die Waffe der Gesellschaft außerhalb der Parlamente.

Impressum :

Gary  Rann    ( freier Online-Journalist).

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