Waffenruhe – Klappe die Zehnhte ?

Keinerlei Uneinigkeit besteht darüber das Krieg das allerletzte Mittel der Diplomatie ist, wo die Münder schweigen antworten nur noch die Mündungen der Kriegsmachinerie. In Syrien geht der Konflikt annähernd in`s sechste Jahr. Undurchsichtig sind die aktuellen News aus diesem Land, wenn es überhaupt mal glaubhafte News geben würde oder irgendwelche Piratenkanäle berichten über den momentanen Istzustand. 

Russland unterstützt Assad nach allen Kräften die Rebellen aus ihren Löchern, in Homs , Aleppo und anderenorts, zu Bomben. Scheinheilig wer da den vielzitierten Worten einer Waffenruhe und damit einhergehenden Hilfskonvois noch Glauben schenkt.

Amerika ist ein Land der schönen verpackten Worte, Worte die der Hilflosigkeit geschuldet sind. Die Unterstützung für Revolutionäre verschiedenster Gruppierungen, sowie Kurdenverbänden, fällt im Kampf gegen Assad und IS mager aus. Begründung der amerikanischen Diplomatie liegt darin verborgen in ein Wespennest zu stechen, falls man zum Klartext gegen Russland bereit wäre.

Klartext bekennen, Roß und Reiter benennen, hieße auch einen strategisch eingegrenzten Krieg zu einem Weltkonflikt ausufern zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit ist greifbar, wie damals bei der Kubakrise. Russlands wiedergewählter und ernannter Staatslenker Putin, noch in den letzten Zügen amtierende Obama, beide Staatshäupter werden in diesem Jahr eine hochschaukelnde Eskalationsstufe vermeiden.

Befindlichkeit deutscher Nation

Die Befindlichkeiten schlagen hohe Wellen in Deutschland, seit pro-türkische Anhänger ihr wahres Gesicht zeigen, seit pro-türkische Anhänger aus der Volksgesinnung zu ihrem Übervater keinen Hehl machen. Die Stimmungslage wird von Ankara geschürt, jeden Tag bis auf ein unerträgliches Maß, jeder Versuch der die Provokationen hochkochen lässt als ein Gottesgeschenk umarmt.

Der Staatsterror aus der Türkei hat Deutschland fest umklammert. Staatsterror ausüben zu wollen auf die hier lebende Bevölkerung, mit dem Ziel der Spaltung zwischen Kurden, Alewiten, Gülenanhänger und Deutschen. Deutschland und seine Parlamentarier aus der Türkei heraus zu erpressen und Hilfe zu leisten bei der politisch motivierten Verfolgung, bringt das Fass zum überlaufen.

Pressestimmen betonen immer auf das neue das die Türkei ein Teil von Deutschland ist, dies seit 50 Jahren. Dieses wurde bei der Zeitung “ Die Zeit „, vom 28. Juli 2016, einem Artikel von Özlem Topcu tatsächlich behauptet, mehr dazu unter http://www.zeit.de/audio

Der türkische Präsident, Herr Erdogan, unterstellt Deutschland ein Defizit in der Meinungsfreiheit, in der Demokratie. Solche Behauptungen sind Balsam für seine fahnenschwenkenden Anhänger, ist der Auruf zum Angriff auf unsere Werte, ein Angriff gegen die deutsche Bevölkerung. Die angesetzten Demo`s in Köln, am letzten Tag des Julimonats, lassen keine Entscheidung offen, Gegner und Befürworter treffen aufeinander.

Integration für gescheitert erklärt, Bildung von Paralellgesellschaften zu offensichtlich, doppelte Staatsbürgerschaft hat keinerlei positive Aspekte. Alternative zum türkischen Streichorchester wäre die Rückbesinnung im deutschen Volk auf eine notwendige Formel, den Anspruch auf unsere Lebensweise keinem zu unterordnen, weder von außen noch von innen.

Deutschland – Im Visier des IS

Die Einschläge kommen jetzt immer näher, erst Frankreich, Belgien und jetzt in Deutschland. Gruppierungen sind es noch nicht, es sind einsame Wölfe die mit Sprengstoff auf Menschenansammlungen Attentate verüben.

Joachim Hermann ( CSU ) spricht nur von Aufstockung der Polizei, Ausstattung der Polizei, die Sicherheitsbehörden mit mehr Kompetenzen auszustatten. Die politische Macht handelt ganz nach dem Motto : “ Wenn man nicht mehr weiter weiß, Gründe einen Arbeitskreis “

Die außenpolitische Lage in der Welt, ob Afganistan, Irak, Syrien, Lybien und in der Türkei, sowie der Gegenwind von dem Teil der Gesellschaft die von Migrationshintergrund, Integration und Paralellgesellschaft nichts mehr hören will. Ursachen zu den bisherigen Attentaten mit islamischen Hintergrund liegen in der Konfrontation und dem Intervenieren der USA mit Beistand Deutschland`s, dies hat zum Chaos in den genannten Ländern geführt, wobei die Türkei eine andere Rolle spielt in der Polarisierung.

Die Bevölkerung in Deutschland ist gespalten, die einen haben Angst vor Massenansammlungen, die anderen sehen allem gelassen entgegegen da die Chance einem Anschlag zum Opfer zu fallen gering sei, wiederum andere in der Bevölkerung die Vielvölkerstaaterei eine Chance sieht.

Eine Bühne für Attentäter, ob politisch oder unpolitisch motiviert, sollte keine öffentliche Bühne gegeben werden, allein die Medien und die Neugier von Einzelnen ist der Sache um eine Tat nicht hilfreich. 

We Move – Appel

Unterschriftenaktion, als Appel verstanden gegen die derzeit herrschenden politischen Verhältnisse in der Türkei.

Die Nachrichten aus der Türkei sind alarmierend: Polizisten durchsuchen willkürlich Passanten auf der Straße. Tausende kritische Richter, Beamte und Journalisten werden festgenommen. Zeitungen und Rundfunksender werden zensiert. Wenige Tage nach dem gescheiterten Putsch ist klar: Präsident Recep Tayyip Erdoğan nutzt den Ausnahmezustand, um seine Kritiker und politischen Gegner systematisch auszuschalten.
Die europäische Schwesterorganisation WeMove fordert deshalb: EU darf diesen Angriff auf demokratische Grundrechte nicht hinnehmen. Sie muss die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort aussetzen. Solange Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen getreten werden, kann es keine Beitrittsperspektive geben.Europaweite Aktion !

Die Europäische Union fußt auf gemeinsamen Werten: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit sowie das Recht, sich frei zu versammeln, sich friedlich zu äußern oder der eigenen Religion nachzugehen. Noch erhält die Türkei den Wunsch aufrecht, Mitglied der EU zu werden. Es ist also jetzt an der EU, ihren Einfluss geltend zu machen. Sie muss helfen, diesen Angriff auf die Demokratie zu stoppen.
Wir Bürgerinnen und Bürger der EU müssen jetzt deutlich machen, dass wir eine klare Haltung der EU erwarten. Wir müssen von der Union und von unseren Regierungen fordern, dass sie sich klar gegen Erdoğans Aktionen aussprechen und die Beitrittsverhandlungen so lange aussetzen, bis Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wieder hergestellt sind.

Unterzeichnen Sie den WeMove-Appell und rufen zum Handeln auf !
Die Säuberungen bedeuten nicht allein Entlassung oder gar Inhaftierung, sie zielen auch direkt darauf, den Menschen die Würde zu nehmen. Inhaftierte werden vorgeführt: In Unterwäsche und offensichtlich geschlagen. Ein Recht auf einen Anwalt ist ihnen entzogen. Den Toten wird ein Begräbnis nach islamischem Ritus verweigert – ein Tabubruch in der türkischen Gesellschaft.

Die ersten Säuberungen waren erst der Anfang. Am Mittwoch hat Erdoğan den Notstand ausgerufen und gestern folgte die befristete Aufhebung der Europäischen Konvention für Menschenrechte.[2] Diese Rechtsakte verbunden mit dem erbarmungslosen Vorgehen von Polizei und Militär bedeuten das Ende von Demokratie und Rechtsstaat. Die Zahl der Betroffenen kann sich rasch erhöhen. Es wird nicht nur Konkurrenten aus dem religiösen Lager treffen, sondern Gewerkschafter, linke Intellektuelle und Kurdinnen und Kurden.
Der Punkt ist erreicht, an dem ein besorgter aber windelweicher Kommentar nicht mehr ausreicht. Wer Mitglied der EU werden will, muss die Werte teilen und sie achten. Die EU muss jetzt handeln und die Beitrittsverhandlungen auf Eis legen. Lassen wir die EU wissen, dass es uns reicht und wir eine klare Ansage an Erdoğan erwarten.
Wir zerschneiden nicht das Band zu den Türkinnen und Türken in Deutschland, der Türkei oder anderswo – wir protestieren gegen eine türkische Staatsführung, die jedes Maß verloren hat !!

So sieht eine komplette Einschüchterung der Bevölkerung aus: Überall in der Türkei stehen Polizisten an öffentlichen Plätzen. Sie lassen sich die Smartphones geben, prüfen WhatsApp und Facebook auf Nachrichten, die sich gegen das Regime richten. Augenzeugen berichten: Einzelne werden rausgegriffen und abgeführt. 
1] http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-07-20/erdogan-convenes-turkey-s-top-security-heads-as-purges-continue https://www.theguardian.com/world/2016/jul/19/turkey-sacks-15000-education-workers-in-purge 

[2] http://www.independent.co.uk/news/world/europe/turkey-coup-attempt-human-rights-president-erdogan-purge-turkish-military-a7148166.html
Mit freundlichen Grüßen, zur Mitwirkung bei Campact.de 

Klassenkampf – Soziale Verantwortung

Die soziale Frage steht vorrangig an, sollte das Wahlkampfthema jetzt und 2017 sein. Der bisherige Kurs dieses Systems ist nicht länger haltbar. Die nächste Bankenkrise, siehe Italien, steht im Mittelpunkt der politischen Bühne und das Spiel um Börse, Kapitalmarkt und Pfründe der Unternehmer ist eröffnet, die Karten neu gemischt. Dem €urokurs in der Union droht eine neue Abwertung, dies betrifft jeden von uns.

Die soziale Frage muss jetzt neu gestellt werden, der Mensch im Mittelpunkt stehen, statt nur den Abstiegsängsten in der Gegenwart und Zukunft ausgesetzt zu sein, statt nur die parlamentarische Demokratie zu verteidigen, statt sich nur zu unterwerfen und alles als gegeben hinzunehmen. 

Die soziale Frage stellen, dass heißt auch Verantwortung zu übernehmen, einer neu gewählten Regierung den Auftrag zu erteilen den Menschen im Mittelpunkt zu sehen, sich gegen das jetzige System zu stellen, dem System der Banken und der Unternehmerverbände die politisch die Marschrichtung bis ultimo bestimmt haben eine klare Absage zu erteilen.

Die Sozialdemokraten, Die Linke und Bündnis 90/ Grüne müssen ihre Grabenkämpfe endlich beenden, ihre Differenzen auf Gemeinsamkeiten abklopfen, Gemeinsamkeiten die es in der Geschichte Deutschlands gegeben hat. Der Klassenkampf war eine Bastion, übergreifend sozial – ökonomisch erträgliche Voraussetzungen für den Menschen zu schaffen. Ein Bündnis aus Rot-Rot-Grün, wie in diesen Tagen immer mal beteuert, nur dann eine Chance wenn dem Wähler klargemacht, dass  dies der neue Weg aus einem zerfahrenden ungerechten System ist.

Die soziale Frage stellen, dass heißt auch das die Wähler eine Verantwortung haben, Abstiegsängste nicht als gegebenes Schicksal zu akzeptieren, politischer Abstinenz abzuschwören, ein ungerechtes unsoziales System eine klare Absage zu erteilen, die Straße zu nutzen für einen lautstarken Protest bis zum Widerstand, Systemreinigend.

Denkfabrik „STRATFOR „-  Europa und Deutschland

 Eine deutsch-russische Allianz sei demnach die größte Bedrohung der USA. Deshalb versuche man seit 100 Jahren dies zu verhindern. Die außenpolitischen Konzepte orientieren sich dabei an historischen Vorbildern wie dem römischen Reich. Insgesamt vermittelt dies ein Weltbild, wie es von Republikanern und Teilen der Demokraten geteilt wird. Im Gegenzug dazu bietet Evgeni Födorov, einer der wichtigsten Patrioten Russlands, Putins Mitstreiter und der Gründer der russischen nationalen Befreiung, Befreiungsbewegung, ein Bündnis der russischen und deutschen Befreiungsbewegungen an, damit sich das deutsche Volk von der Bevormundung der Amerikaner befreien kann.
G.Friedmann: „…Kein Ort kann auf Dauer in Frieden leben, auch die USA nicht, und ich meine, wir ( USA) werden von Kriegen begleitet bzw. betroffen. In Europa wird es Konflikte geben, es gab schon Konflikte, wie in Jugoslawien und jetzt in der Ukraine. Europa wird zwar nicht, wie ich vermute, erneut große Kriegen führen, doch zur menschlichen Normalität zurückkehren, soll heißen: „Es wird seine Kriege haben, seine Friedenszeiten, und es wird seine Menschenleben verlieren. Es wird zwar keine 100.000 Tote geben, doch die Vorstellung von Europa als auserwählte Macht wird dazu beitragen.“
Nun, wir, die USA haben keine Beziehungen mit Europa. Wir haben Beziehungen mit Rumänien, wie haben Beziehungen mit Frankreich, aber es gibt kein Europa mit dem die USA Beziehungen haben.“
„Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im ersten und zweiten Weltkrieg und im kalten Krieg, richtete sich auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, denn vereint sind sie die einzige Macht, die uns, die USA, bedrohen kann. Unser Hauptinteresse ist sicherzustellen, dass dieser Fall nie eintritt“

Der Oberbefehlshaber der amerikanischen Bodentruppen in Europa, General Ben Hodges, zu Besuch in der Ukraine. Eigentlich hat er dort Medaillen an die ukrainischen Kämpfer verteilt, was das militärische Protokoll der USA verbietet. Die Medaillen dürfen nicht an Ausländer verliehen werden. Doch er tat das, weil er damit zeigen wollte, dass die ukrainische Armee seine Armee ist. Die Vereinigten Staaten liefern weiterhin den baltischen Staaten Waffen, Artillerie und andere Militärausrüstung, sowie an Polen, Rumänien und Bulgarien – das ist ein sehr interessanter Punkt. Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass sie vorhaben, die Waffen in die Ukraine zu liefern, das wurde zwar dementiert, aber sie tun das, die Waffen werden geliefert.

„Und bei all diesen Schritten agieren die Vereinigten Staaten außerhalb der NATO. Denn die NATO-Entscheidungen müssen von allen Mitgliedern einstimmig beschlossen werden.“
„Der Punkt bei der ganzen Sache ist, dass die USA einen “Cordon Sanitaire”, einen Sicherheitsgürtel, um Russland herum aufbauen. Und Russland weiß es. Russland glaubt, dass die USA beabsichtigen, die Russische Föderation zu zerschlagen. Ich denke, wir wollen sie nicht töten, sondern nur etwas verletzen, Schaden zufügen. Jedenfalls sind wir jetzt wieder beim alten Spiel (!). Und wenn sie einen Polen, Ungarn oder Rumänen fragen… die leben in einer ganz anderen Welt wie die Deutschen. Und die Deutschen leben in einer ganz anderen Welt wie die Spanier. Also, es herrscht Uneinigkeit in Europa. Was die Ukrainer anbelangt, das werde ich ihnen genau sagen: sie werden versuchen, das Zischen seitens der USA zu vermeiden.“„Die Aufrechterhaltung der der Kontrolle der Ozeane und im Weltall begründet unsere Macht. Der beste Weg, die feindliche Flotte zu besiegen ist zu verhindern, dass sie gebaut wird. Die Vereinigten Staaten kontrollieren alle Ozeane der Welt. Das ist ihr fundamentales Interesse. Keine andere Macht hat das jemals getan. Aus diesem Grunde intervenieren wir weltweit bei den Völkern, doch sie können uns nicht angreifen. Das ist eine schöne Sache (!).“

„Der Weg, den die Briten gingen um sicherzustellen, daß keine europäische Macht die Flotte bauen konnte bestand darin, dass die Europäer einander bekämpften. Es war zynisch, es war nicht moralisch vertretbar, aber es funktionierte. Und das ist der Punkt. Die Vereinigten Staaten sind nicht in der Lage ganz Eurasien zu okkupieren.In dem Moment, wo unsre Stiefel den Boden berühren sind wir demografisch zahlenmäßig unterlegen.  „Wir sind nicht in der Lage, überall militärisch zu intervenieren, aber wir sind in der Lage die gegeneinander kämpfenden Mächte zu unterstützen, damit sie sich auf sich selbst konzentrieren können (!) . Und wir sind in der Lage in außerordentlichen Fällen mit Präventivschlägen zu intervenieren, so wie wir in Japan vorgegangen sind, nein, in Vietnam, Irak, und in Afghanistan (“spoiling attacks”). “

„Das versuchen wir in jedem Krieg. Wie z.b. in Afghanistan, da brachten wir die Al Quaida ins Schleudern. Die Idee, dass eine 130.000 Soldaten starke US- Armee ein Land mit 25 Millonen Menschen okkupieren könnte… das Verhältnis zwischen der Anzahl der Polizisten und der Bevölkerung in New York ist weit besser. Unser Problem ist nur, dass wir so jung und dumm sind. Anstatt die Feinde lediglich ins Schleudern zu bringen, anstatt zu sagen wir haben den Job gut gemacht , lasst uns nach Hause gehen, sagen wir: Mann, das war aber leicht, lasst uns noch hier eine Demokratie aufbauen.“
„Deswegen lautet die Antwort darauf, dass die USA nicht überall in Eurasien militärisch intervenieren können. Man muss selektiv intervenieren, und möglichst selten. Wir haben schon aus der Erfahrung klar gelernt. Wenn wir die US-Truppen schicken, dann muss die Intervention eingeschränkt erfolgen, und nicht gigantische Ausmaße annehmen. Aber sie haben absolut recht. Wir (als ein Imperium) können das (überall intervenieren) nicht tun.“
„Die Briten damals haben Indien nicht okkupiert, sie haben einfach die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen. Die Briten haben Offiziere in der indischen Armee installiert.
Die alten Römer haben auch keine Truppen in entlegene Regionen außerhalb des römischen Imperiums versandt, sondern sie haben dort pro-römische Könige eingesetzt. Diese Könige wurden durch Rom eingesetzt. Sie regierten im Dienste des römischen Imperiums in anderen Ländern, und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des (pro – römischen) Friedens an den Grenzen (des Imperiums).“
„Also die Imperien, die versuchen, direkt in okkupierten Gebieten zu regieren, solche Imperien scheitern, wie es bei dem Nazi-Imperium der Fall war. Denn niemand hat so viel Macht, um direkt zu regieren.  Wie auch immer, unser Problem ist das nicht. Doch es bedeutet eigentlich, dass wir ein Imperium als solches sind. Wir sollten deswegen jedoch nicht denken, dass wir uns entspannen können, nach Hause gehen und uns über nichts mehr Sorgen machen. Wir befinden uns erst etwa im dritten Kapitel des Buches.“
„Die Frage, die jetzt für die Russen auf dem Tisch liegt, ist, ob man die Ukraine als eine Pufferzone zwischen Russland und dem Westen haben will, die wenigstens neutral bleiben wird. Oder ob der Westen so weit in die Ukraine vordringt, dass er (NATO) nur 100 km von Stalingrad und 500 km von Moskau entfernt sein wird. Für Russland stellt der Status der Ukraine eine existenzielle Frage dar. Für die USA gilt, dass wenn Russland sich weiterhin an die Ukraine hängt, wir Russland stoppen werden.“
„Deshalb starten die USA Maßnahmen wie solche, über die General Hodges, der für Blamagen bekannt ist, gesprochen hat, und zwar über Eingreiftruppen in Rumänien, Bulgarien, Polen und den baltische Staaten. Der Grund, „Intermarum“, dass „Zwischenmeerland“. Das Territorium zwischen dem schwarzen Meer und der Ostsee. Dieses Konzept arbeitet Pilssudski aus.“
Die wirklich unbekannte Variable in Europa sind die Deutschen. Wenn die USA diesen Sicherheitsgürtel aufbauen, nicht in der Ukraine, sondern mehr zum Westen hin, und der Einfluss der Russen in der Ukraine schwinden wird, da wissen wir nicht, wie dazu die deutsche Haltung ausfallen wird.
Deutschland befindet sich in einer sehr speziellen Lage. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, im Aufsichtsrat von Gazprom. Die Deutschen haben ein sehr komplexes Verhältnis zu den Russen. Die Deutschen wissen selbst nicht, was sie tun sollen. Sie müssen ihre Waren exportieren, die Russen können ihnen die Waren abnehmen.Andererseits verlieren sie eine Freihandelszone, die sie brauchen, um andere Sachen aufzubauen.
„Die Vereinigten Staaten, dass Hauptziel, dass russisches Kapital, russische Technologien, …ich meine deutsches Kapital und deutsche Technologien, und die russischen Rohstoffressourcen und die russische Arbeitskraft sich nicht zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die die USA seit einem Jahrhundert zu verhindern versuchen“.
„Für die Russen ist die entscheidende Frage, dass die Ukraine ein neutrales Land wird, kein pro-westliches. Nun, wer mir eine Antwort darauf geben kann, was die Deutschen in dieser Situation tun werden, der kann auch Antworten geben wie die nächsten 20 Jahre Geschichte aussehen werden. Deutschland ist wirtschaftlich enorm mächtig, aber geopolitisch sehr zerbrechlich, und sie wissen nie, wo und wie sie ihre Exporte verkaufen können.“
Dass sich die Befürchtungen von Georg Friedmann bezüglich eines Bündnisses zwischen Russland und Deutschland durchaus bewahrheiten können, zeigt ein Interview von Klagemauer TV mit Evgeni Födorov. Der russische Staatsduma-Abgeordnete bietet darin ein Bündnis der russischen und deutschen Befreiungsbewegungen an, um gemeinsam im Kampf gegen die US-Okkupation in der Welt zu bestehen. Für das deutsche Volk würde dies eine Befreiung aus der NWO-Versklavung bedeuten. Laut Födorov könnten die Menschen dann souverän und frei entscheiden und sich von der Bevormundung der Amerikaner befreien.

Neuausrichting der Linken ?

Siebzig Jahre nach der Befreiung vom Faschismus, sich daran zu Erinnern und Mahnen sind Bestandteil in Europa. Linke Gruppierungen sind wahrnehmend die ehrgeizigsten Befürworter gegen Imperialismus und Rassismus, für Frieden in der Welt, Individualismus jedes Einzelnen. Die Einigkeit unter den Linken muss wieder auf eine breiterer Basis gestellt und in der Masse sichtbar werden, sichtbar nicht nach alten Mustern früherer Jahrzehnte.

Der Stalinismus, nicht nur in der Ex – Sowjetunion, auch im Westen unter Sozialisten und Kommunisten, hat viel Unheil angerichtet. In der Adenauer – Ära bis in die heutige Zeit wirkt Antikommunismus nach, wird in der Masse als Gefahr gesehen. Der Betrachtungswinkel der Masse ist gesteuert vom Staat und den Medien. Gewaltexzesse von Linksautonomen bei Demos gegen Rechts verstärken das Bild, die Presse ist hierbei der Katalysator des Antikommunismus.

Europa steht am Abgrund da dieses angeblich freie Europa unfrei ist, seine nationalistische Fratze zeigt. Imperialismus ist Vereinnahmung anderer Völker aus Machtinteressen, Imperialismus ist Krieg und die Unterdrückung der Völker, Imperialismus ist Ausbeutung von Ressourcen der Völker, Imperialismus ist Rassismus gegen andere Völker, Imperialismus ist Terror gegen Völker. Die Völker vom Größenwahn der kapitalistischen Weltordnung zu befreien ist ein ehrenvolles Ziel für Frieden und Gerechtigkeit in dieser Welt, Wir haben nur diese eine Welt.

Die Linken müssen und sollten sich einer Neuausrichtung stellen, Zuspruch für eine breitere Masse zu erhalten geschieht nicht von heute auf morgen. Den rechten Populisten die Existenz zu entziehen geht nur mit positiven Populismus von Links. Verbreitung und Wahrnehmung in der Öffentlichkeit steigern. Der Weg ist das Ziel veraltete Strukturen aufzubrechen, politische Veranstaltungen sind gestaltbar durch Personen die Zeitzeugen zu aktuellen Themen sind.